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Tansania

Fotosafari Serengeti – zur großen Tierwanderung nach Tansania

14-tägige geführte Fotoreise in schönen Safari-Lodges und Buschcamps ab / bis Arusha

Safari Abenteuer in Ostafrika

Unsere 14-tägige Fotoreise führt in die interessantesten Tierreservate Tansanias. Auf spannenden Pirschfahrten entdecken wir die Tierwelt Afrikas aus allernächster Nähe. Die Fotosafari führt uns durch die eindrucksvollsten Tier- und Landschaftsparadiese der Ngorongoro Conservation Area (Ngorongoro Krater und Ndutu), in den Tarangire National Park, sowie in den zauberhaften Serengeti National Park, wo im Februar und März die „Große Gnuwanderung“ jedes Fotografenherz höher schlagen lässt. Eine halbe Million Gnukälber erblicken in diesen Monaten das Licht der Welt. Es beginnt die größte Tierwanderung der Erde. 6 Tage lassen wir uns allein Zeit in der Wildnis rund um den Ndutu See Zeit, um fotografisch voll und ganz auf unsere Kosten zu kommen.

Fotosafari in speziellen Safarifahrzeugen

Unsere Safarifahrzeuge sind speziell für Safaris und professionelle Fotografen ausgestattet und werden jeweils mit max. 4 Personen pro Fahrzeug besetzt. 3 Plätze sind für ausgewiesene Fotografen mit großer Fotoausrüstung (mehrere Kameras und Objektive) für die hinteren Sitzreihen vorgesehen, 1 Platz auf dem Beifahrersitz ist für Hobbyfotografen bzw. Begleitpersonen vorgesehen, die nicht oder mit kleinerer Ausrüstung fotografieren. Der Beifahrersitz bietet die beste Sicht auf Gamedrive und eignet sich auch sehr gut zum Fotografieren, da auch hier das Dach während der Gamedrives aufgeklappt werden kann. Lediglich die Ablagemöglichkeit für große Fototaschen oder Fotorucksäcke ist hier nicht gegeben. Die Fahrzeuge verfügen über Funk und sind miteinander verbunden. Unser Fotoreiseleiter Marcel Besier hat im Zusammenspiel mit der Safariagentur die Fahrzeuge eigens für das professionelle Fotografieren konzipiert. Jede Fahrzeuggruppe kann sich ohne Gruppenzwang individuell je nach Interessenslage bewegen. Die Fahrer und Guides sind ausgezeichnete Kenner der Fauna und Flora und fahren auch für professionelle Fotografen. Seit 2014 begleitet Marcel Besier die Reise, der seit über 25 Jahren Fotosafaris in Tansania organisiert und begleitet. Marcel hat ein ausgewiesenes Gespür für die spannende Tierwelt und gibt seine Begeisterung für die Natur und sein fotografisches Talent tagtäglich an seine Reiseteilnehmer weiter. Auf seiner Website www.natur-fotokunst.de können Sie einen Eindruck von seinen atemberaubenden Tierbegegnungen der letzten Jahre nicht nur in Tansania bekommen.

Übernachtung in Safari-Lodges und Buschcamps

Wir übernachten auf unserer Fotoreise durch Tansania in guten Safari-Lodges und Camps, herrlich eingebettet in die traumhafte afrikanische Landschaftskulisse. Alle Übernachtungen sind inklusive Vollverpflegung (außer Tag 1 in Arusha).

Ausgedehnte Pirschfahrten im Gelände-Safari-Fahrzeug (verlängerte Toyota Landcruiser mit maximaler Belegung von 4 Personen pro Fahrzeug mit unzähligen Möglichkeiten für fantastische Tier- und Landschaftsaufnahmen.

 

Die Höhepunkte dieser Reise auf einen Blick

  • Abenteuerliche Safaris in den schönsten Tier- und Landschaftsparadiesen Tansanias (Ngorongoro Ndutu Naturreservat, Serengeti und Tarangire).
  • Serengeti zum Höhepunkt der Migration, der „Großen Wanderung“. Ein einmaliges Erlebnis und zugleich der Beginn der größten Tierwanderung auf unserer Erde.
  • Ngorongoro Krater - die weltgrößte Caldera mit seinem unvergleichlichen Tierreichtum eines der Weltwunder der Natur.
  • Tarangire Nationalpark - Die Fauna umfasst hier auch seltene Tierarten, die sonst eher im Süden des Landes vorkommen. Besonders schön ist die Landschaft mit einer Vielzahl an Baobab Bäumen.
  • Höchstmaß an Individualität - Ausgedehnte Pirschfahrten im Gelände-Safari-Fahrzeug (verlängerte Toyota Landcruiser mit maximaler Belegung von 3 Fotografen pro Fahrzeug und einer Begleitperson) mit unzähligen Möglichkeiten für fantastische Tier- und Landschaftsaufnahmen. Professionelles Fotografieren unter optimalen Bedingungen ist somit gewährleistet.
  • Begleitung von unseren sachkundigen Fotografen sowie professionelle Organisation eines lokalen Partners, der u.a. auch Fotografen und Filmteams versorgt.

Unsere Leistungen

Im Preis enthalten

  • 14-tägige geführte Fotoreise ab/bis Arusha
  • Deutschsprechende, professionelle Fotoreisebegleitung durch Marcel Besier
  • Englischsprachige hochprofessionelle Driverguides für Fotografen
  • Alle Transfers und Fahrten lt. Programm
  • Safarifahrzeuge mit max. Belegung von 4 Personen (immer garantierte Fensterplätze, Plätze wie gebucht)
  • 13 x Übernachtungen in schönen Safari-Lodges und Buschcamps
  • Vollverpflegung , außer Tag 1 in Arusha (F/-/-)
  • Trinkwasser auf Safari (2 Flaschen á 330 ml pro Tag/ Person)
  • Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren lt. Reiseverlauf

Nicht im Preis enthalten

  • Internationale Flüge – Gerne buchen wir Ihre Flüge für Sie zum tagesaktuellen Preis
  • Visagebühren (ca. 50 USD)
  • Sonstige Verpflegung und Getränke
  • Persönliche Ausgaben & Trinkgelder
  • Reiseversicherungen

Termine & Preise

Reise ab/bis: Arusha

Reisedauer: 14 Tage / 13 Nächte

Teilnehmerzahl: 7 Personen (Einsatz von 2 speziellen Safarifahrzeugen)
Max. 5 ausgewiesene Fotografen (große Ausrüstung) für die hinteren Sitzreihen
Max. 2 Hobbyfotografen bzw. Begleitpersonen für die Beifahrersitze

Einzelzimmerzuschlag: 1.500 €  pro Person (Auf Anfrage)

Anreise- / Abreiseinformationen:
2023: Hinflug 25.02.2023 per KLM über Amsterdam, Rückflug 10.03.2023 auch per KLM über Dar es Salam und Amsterdam (Ankunft in Deutschland am 11.03.2023)

Hinweise zur Reise:
Auf dieser Fotosafari werden spezielle Safarifahrzeuge (verlängerte Toyota Landcruiser) für Fotografen mit max. Belegung von 4 Personen pro Fahrzeug (immer garantierte Fensterplätze, Plätze wie gebucht) eingesetzt. 3 Plätze sind für ausgewiesene Fotografen mit großer Fotoausrüstung (mehrere Kameras und Objektive) für die hinteren Sitzreihen vorgesehen, 1 Platz auf dem Beifahrersitz ist für Hobbyfotografen bzw. Begleitpersonen vorgesehen, die nicht oder mit kleinerer Ausrüstung fotografieren. Der Beifahrersitz bietet die beste Sicht auf Gamedrives und eignet sich auch sehr gut zum Fotografieren, da auch hier das Dach während der Gamedrives aufgeklappt werden kann. Lediglich die Ablagemöglichkeit für große Fototaschen oder Fotorucksäcke ist hier nicht gegeben. Die Fahrzeuge verfügen über Funk und sind miteinander verbunden. Unser Fotoreiseleiter Marcel Besier hat im Zusammenspiel mit der Safariagentur die Fahrzeuge eigens für das professionelle Fotografieren konzipiert.

Preise können sich noch ändern.

Preise in € pro Person im Doppelzimmer
Code
Tourbeginn Arusha
Tourende Arusha
Preis
Bemerkungen
Code
TZF1-23-01
Tourbeginn Arusha
25.02.2023
Tourende Arusha
10.03.2023
Preis
8490 €
Bemerkungen
Für Fotografen mit kleiner Ausrüstung auf Beifahrersitz
Code
TZF1-23-01
Tourbeginn Arusha
25.02.2023
Tourende Arusha
10.03.2023
Preis
8990 €
Bemerkungen
Für Fotografen mit großer Ausrüstung und eigener Sitzreihe
Code
TZF1-24-01
Tourbeginn Arusha
22.02.2024
Tourende Arusha
06.03.2024
Preis
Auf Anfrage
Bemerkungen
-
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Wichtige Hinweise

DETAILLIERTER REISEVERLAUF
TANSANIA FOTOREISE – SAFARIABENTEUER IN OSTAFRIKA

1. Tag

Flug nach Kilimandscharo (Arusha)

Tagflug mit der KLM über Amsterdam direkt zum Kilimanjaro International Airport in Arusha, welches wir am Abend erreichen. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten, werden wir von unserer Safariagentur am Flughafen abgeholt. Anschließend geht es dann direkt zu unserer Lodge außerhalb von Arusha. Bei klarer Sicht hat man von hier aus einen tollen Blick auf den ca. 4.600 m hohen Mount Meru, Afrikas vierthöchstem Berg.

1 Übernachtung mit Frühstück in der Moivaro Coffee Lodge außerhalb Arushas.

2. Tag

Arusha – Tarangire Nationalpark

Nach dem Frühstück treffen wir unsere Fahrer/Guides, die uns mit ihren Landcruisern abholen. Alle Guides für unsere Fotosafari sind von Marcel persönlich ausgesucht und haben langjährige Erfahrungen mit den Anforderungen professioneller Tierfotografen. Nach der Aufteilung der Gruppen auf die Fahrzeuge geht es endlich auf Safari. Wir fahren durch Arusha hindurch gen Westen zu unserem ersten Ziel, dem Tarangire Nationalpark. Die Fahrtdauer beträgt rund 2,5 Stunden. Der Tarangire Nationalpark liegt etwas abseits der touristischen Hauptroute und schließt sich an den im Norden gelegenen Lake Manyara Nationalpark an. Die herrliche Landschaft ist geprägt von vielen Baobab Bäumen und dem Tarangire Fluss, der sich von Nord nach Süd durch den Park windet. Sanfte Hügel, weite Grasebenen, eine Vielzahl von tollen Bäumen und ein langsam dahin fließender Fluss bilden eine abwechslungsreiche Landschaft, die vom Charakter her bereits an die Parks im Süden des Landes erinnert.

Der Fluss ist Anziehungspunkt für die Tierwelt der gesamten Region. Tarangire ist bekannt für seinen großen Bestand an Elefanten, die oftmals in großen Herden am Fluss oder in Flussnähe zu sehen sind. Im Tarangire Nationalpark kommen einige Tierarten vor, die wir nur hier sehen können (z.B. Kudu und Oryx Antilope). Manchmal und mit etwas Glück stößt man im Park auf die so selten gewordenen Afrikanischen Wildhunde. Alle Großkatzen sind ebenfalls im Park vertreten. Tarangire ist auch ein Paradies für Vögel, so dass Vogelliebhaber hier voll auf ihre Kosten kommen. Mit Parkeintritt machen wir unsere erste ausgedehnte Pirschfahrt im Park.

1 Übernachtung mit Vollpension in der Tarangire Safari Lodge.

3. Tag

Tarangire Nationalpark – Ngorongoro Krater

Unsere frühmorgendliche Pirschfahrt unternehmen wir noch im Tarangire Nationalpark, wobei wir uns mit Frühstücksboxen ausgestattet bereits in Richtung nördliche Parkgrenze bewegen. Wir verlassen den Park und fahren weiter ins Hochland der Riesenkrater, dessen Zentrum der Ngorongoro Krater bildet. Wir kommen zunächst durch fruchtbares Ackerland und erreichen den Ngorongoro Krater nach ca. 3 Stunden Fahrt. Nach einem ersten atemberaubenden Blick in die Caldera des Ngorongoro Kraters, fahren wir am Kraterrand entlang einer Traumstraße in Richtung Osten zur dort gelegenen Lodge, die 500 Meter über dem Kraterboden mit einem überwältigenden Ausblick thront. Die Fahrt führt teilweise durch die üppige Vegetation des Bergregenwaldes und bietet spektakuläre Ausblicke in den Ngorongoro Krater hinein. Um den einen oder anderen Fotostop auf dieser Fahrt werden wir nicht herumkommen. Da wir uns hier auf rund 2.500 Meter Höhe befinden, bitte warme Klamotten nicht vergessen. Die Nächte können hier oben empfindlich kalt werden.

2 Übernachtungen mit Vollpension in der Ngorongoro Sopa Lodge.

4. Tag

Ngorongoro Krater

Auf uns wartet ein weiteres Highlight dieser Fotoreise. Der Ngorongoro Krater kann für jeden Tierfotografen als Garten Eden bezeichnet werden. Nirgendwo sonst in Afrika ist die Konzentration an Großwild so hoch wie hier und aufgrund der geschützten Lage ist der Krater auch eines der letzten Refugien für das Schwarze Nashorn. Noch bei Dunkelheit verlassen wir die Lodge, denn wir brauchen ca. 30 Minuten, um den Kraterboden zu erreichen. Und die ersten Sonnenstrahlen, die den Kraterboden treffen, möchte kein Tierfotograf verpassen. Wir fahren die Ostflanke hinunter und sind sicherlich bei den ersten Fahrzeugen unten im Krater. Im hoffentlich herrlichen Morgenlicht beginnen wir unsere Erkundung dieses weltweit einmaligen Tierparadieses.

Der Ngorongoro Krater ist die weltgrößte Caldera eines in sich zusammengesunkenen urzeitlichen Riesenvulkans. Aufgrund des fruchtbaren Bodens, dem natürlichen Schutz der bis zu 700 Meter hohen Kraterwände und der ständigen Präsenz von Süßwasser auch in der Trockenzeit, bietet der Ngorongoro geradezu paradiesische Lebensverhältnisse für die heimische Fauna. Daraus resultierend gelten die im Krater lebenden Elefanten- und Büffelbullen als die größten Afrikas. Im Krater ist praktisch die gesamte ostafrikanische Tierwelt vertreten. Die Löwen- und Hyänenpopulation ist so dicht wie nirgendwo sonst in Afrika. Die Schwarzen Nashörner sind bis auf wenige Ausnahmen die letzten ihrer Art in ganz Ostafrika.

Die besondere fotografische Faszination von Ngorongoro liegt auch darin begründet, dass man praktisch bei allen Aufnahmen die Tiere und Vögel gegen die dahinter liegenden Kraterwände fotografieren kann. Zudem sind die Tiere im Krater im hohen Maße an Fahrzeuge gewöhnt und zeigen kaum eine Scheu. Mit mehreren Wagen haben wir immer die Möglichkeit, uns gegenseitig per Funk an besondere Highlights zu lotsen, die nahe den Fahrwegen zu beobachten sind. Am späten Nachmittag verlassen wir den Krater, in dem wir die spektakuläre Straße den Kraterrand zur Lodge hinauf fahren.

5. Tag

Ngorongoro Krater – Serengeti Nationalpark

Nach einem frühen aber ordentlichen Frühstück in der Lodge fahren wir im Morgenlicht nochmals die Traumstraße am Kraterrand entlang in Richtung Westen. Unterwegs kommen wir am Grabstein der Grzimeks vorbei. Auf der Regen abgewandten und damit trockenen Seite des Ngorongoro Kraters geht es hinunter in die Ebenen der Serengeti.

Der Name Serengeti leitet sich aus dem Massai Wort „Siringet“ ab, was so viel bedeutet wie „Weites Land“. Die Blicke schweifen in die Weite und verlieren sich in der Unendlichkeit. Auf dem Weg in Richtung Nationalpark bietet sich heute die Möglichkeit, ein Massai Dorf zu besuchen. Am Naabi Hill erreichen wir die Grenze zum Serengeti Nationalpark. Es ist gut möglich, dass wir bereits hier einen ersten Eindruck der Migration bekommen. Weiter geht es in Richtung Seronera Tal und der nahe gelegenen Lodge, unserem heutigen Etappenziel. Die Lodge liegt zentral und ist daher ein idealer Ausgangspunkt für Pirschfahrten im Gebiet. Das Seronera Tal im Herzen der Serengeti ist mit vielen kleinen Wasserläufen durchzogen, an denen sich Galeriewälder von Fieberakazien und Leberwurstbäumen entlang ziehen.

Nach einem langen aber hoffentlich aufregenden Tag kommen wir abends in der Lodge an.

3 Übernachtungen mit Vollpension in der Seronera Wildlife Lodge oder der Serengeti Sopa Lodge.

6. Tag – 7. Tag

Seronera Tal im Serengeti Nationalpark

„Serengeti“ ist mit Grzimek für uns ein Synonym vom wilden ursprünglichen Afrika geworden. Dem Engagement dieses Mannes und dem innenpolitischen Willen Tansanias seine Schutzgebiete „sanft“ zu nutzen, ist es zu verdanken, dass wir die Serengeti in all ihrer Pracht und
Ursprünglichkeit noch heute erleben können.

Die Weiten der Serengeti bieten nicht nur landschaftliche Reize, sondern sind gleichzeitig Schauplatz der weltgrößten Tierwanderung von rund 1.500.000 Gnus und 300.000 Zebras. Das menschliche Leben hat hier vor Jahrmillionen mit seinen Ursprung genommen, wie die weltberühmten Entdeckungen in der Olduvai Schlucht und in Laetoli belegen. Die Wiege der Menschheit erscheint uns hier so greifbar nahe, dass wir die Rückkehr zu unseren Wurzeln geradezu physisch erspüren können. Die kommenden 2 Tage werden wir schwerpunktmäßig den landschaftlichen Reizen im und rund um das Seronera Tal widmen. Mit einer Portion Glück haben wir hier die Möglichkeit, einen Leoparden in einem Baum zu erspähen, da das Gebiet aufgrund seiner Gegebenheiten geradezu ein ideales Revier für die so geheimnisvolle und scheue Großkatze abgibt.

Darüber hinaus besteht auch immer die Möglichkeit auf die anderen Großkatzen Afrikas, Löwen und Geparden, zu treffen. Die Vogelwelt ist hier entlang der Galeriewälder auch besonders reichhaltig.

 

8. Tag

Serengeti Nationalpark – Ndutu

Nach einem hoffentlich farbenprächtigen Sonnenaufgang am Ufer des Magadi Sees fahren wir durch das Gebiet der Moru Kopjes, jenen Granitinseln im Grasmeer der Savanne, für die die Serengeti so berühmt ist. Die Moru Kopjes sind für Marcel das landschaftlich schönste Gebiet der ganzen Serengeti; ein Ort der ihn immer wieder von neuem zu verzaubern vermag. Die Granitinseln sind hier besonders spektakulär und dicht bewachsen und bieten am Gong Rock sogar die Möglichkeit, zu Fuß erklettert zu werden.

Danach bieten sich verschiedene Optionen an, weitere Gebiete im Nationalpark zu erkunden (zum Beispiel die Gol Kopjes). In welche Richtung es geht entscheiden letztendlich die Tiere und die Spürnasen unserer Guides. Am späten Nachmittag geht es in die Ndutu Region, die wir für die kommenden Tage als Ausgangsbasis für unsere Pirschfahrten nutzen werden. Unser Camp liegt in der Nähe des Ndutu Sees und abseits der üblichen Touristenrouten. Als Fotografen werden wir die heimelige und sehr individuelle Atmosphäre eines kleinen Camps sehr zu schätzen wissen.

6 Übernachtungen mit Vollpension in der Ndutu Safari Lodge.

9. Tag – 13. Tag

Ndutu

Ndutu, ein Name der selbst bei alten Haudegen der Film- und Fotobranche die Augen zum Glänzen bringt. Hier schlägt alljährlich zwischen Januar und April das Herz der Migration. Unser Camp liegt im geographischen Zentrum eines Gebietes zwischen der südlichen Serengeti und dem Ngorongoro Schutzgebiet, in dem sich in aller Regel die großen Tierherden von Gnus, Zebras und Gazellen um diese Jahreszeit aufhalten. In einem Zeitraum von nur wenigen Wochen bringen allein die Gnus hier rund eine halbe Millionen Kälber zur Welt, die eine neue Generation begründen.

Für alle Raubtiere, Raubvögel und Aasfresser ist dieses Ereignis ein magnetischer Anziehungspunkt und eine Zeit des Überflusses. Aufgrund der schieren Masse an Geburten, fällt aber nur ein kleiner Teil der Neugeborenen den Jägern zum Opfer. Dennoch begleitet uns das Motto „Life and Death on the African Plains“ jeden Tag auf Schritt und Tritt. Unsere kleines Camp mitten in der afrikanischen Wildnis ist zu dieser Zeit oft 1-2 Jahre im Voraus ausgebucht. Wir haben die Gelegenheit oder gar das Privileg zum Höhepunkt der Saison, hier eine Zeitspanne von 6 ganzen Tagen verbringen zu dürfen. Dies gibt uns auch die Gelegenheit uns häuslich in unseren Zelten einzurichten, und bei Bedarf vom „harten“ Safarialltag auch mal auszuspannen.

Geographisch gesehen befinden wir uns hier bereits auf dem Terrain des Ngorongoro Schutzgebietes am südlichen Rand des Ndutu Sees. Die Grenze zur Serengeti verläuft am Nordrand des Sees. Neben dem Ndutu See liegt unmittelbar daneben und nur durch 1-2 Kilometer voneinander getrennt der Masek See, der im Gegensatz zum rein sodahaltigen Ndutu See auch Süßwasser enthält. Umgeben werden beide Seen von einem dichten Waldgürtel, der eine umfangreiche Vogelwelt beheimatet und uns mit etwas Glück auch eine Leopardenbegegnung beschert. Außerhalb des Waldgürtels schließen sich verschiedenartige Gras- und Savannenlandschaften an; ein ideales Jagdrevier für Geparden.

Im Süden sind die Ebenen endlos und bei kurzem Gras lässt es sich hier bequem off-road fahren. Im Osten ist das Gras ebenfalls kurz und die Landschaft ist hier bereits durch die unmittelbare Nähe zum Kraterhochland geprägt. Im Westen windet sich das malerische Long Gulley Valley durch den Wald in Richtung der Three Trees. Ein besonderes Schauspiel ist es, wenn ein Teil der Migration durch das Long Gulley Valley zieht oder gar den Ndutu See durchquert. Im Norden liegen die Ebenen des Serengeti Nationalpark.

Während unseres Aufenthalts in Ndutu bewegen wir uns im Ngorongoro Schutzgebiet. Wenn sich jedoch der Großteil der Migration im Norden aufhält, können wir optional von Ndutu aus in den Nationalpark vorstoßen (zusätzliche Gebühren für den Serengeti Nationalpark). Alles in allem bieten sich also vielfältige Möglichkeiten die Gegend in alle Himmelsrichtungen zu erkunden, ohne dass es dabei langweilig werden könnte. Und wer dann doch einmal vom anstrengenden Safarialltag ausspannen möchte, der bleibt einfach mal für einen halben oder ganzen Tag im Camp. Abends erwartet uns ein mehrgängiges Menü und anschließend lassen wir die Tage gemütlich und Erlebnisse austauschend am Lagerfeuer ausklingen.

14. Tag

Ndutu – Arusha

Am frühen Morgen unternehmen wir eine letzte kurze Pirschfahrt in Ndutu. Anschließend stärken wir uns im Camp noch mit einem reichhaltigen Frühstück, bevor wir uns aus Ndutu verabschieden. Wir brechen auf gen Arusha.

Auf dem Rückweg machen wir Halt am Ngorongoro Krater oder am Manyara See. Die Fahrer können dann die Fahrzeuge vom Staub und Schmutz der vergangenen gut zwei Wochen reinigen, und für uns bietet sich die Möglichkeit, ein leckeres Mittagessen einzunehmen und bei einem Drink den Blick über die tief unter uns gelegene Landschaft schweifen zu lassen. Hier oder in Arusha bietet sich Gelegenheit noch ein paar Einkäufe zu tätigen, bevor wir uns am Abend entweder zum Flughafen fahren lassen oder ein optionales Anschlussprogramm antreten. In den letzten gut 2 Wochen haben wir dieses herrliche Land nur oberflächlich kennen gelernt, und es gibt noch so viel anderes zu entdecken. Eine Besteigung des Kilimandscharo, Afrikas höchstem Berg oder ein Badeaufenthalt auf der legendären Gewürzinsel Sansibar. Wir sind gerne behilflich auch ein entsprechendes Anschlussprogramm zu organisieren.

Einreisebestimmungen:
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tansania ein Visum. Es sollte vor der Einreise bei der Botschaft von Tansania in Berlin bzw. als E-Visum beantragt werden. Reisepass (Kinder benötigen einen Kinder-Reisepass), der über das Rückreisedatum hinaus noch 6 Monate gültig ist sowie über mindestens 2 freie Seiten verfügt.

Impfungen:
Bei der direkten Einreise aus Europa auf das Festland Tansanias und nach Sansibar sind keine Pflichtimpfungen erforderlich. Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfieber-Endemiegebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt.  Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Nachbarländer)  wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr verlangt.

Entgegen den offiziellen Bestimmungen ist es am Kilimanjaro Airport oder auch Sansibar auch bei der Einreise aus Nicht-Endemiegebieten zu Kontrollen der Gelbfieber-Impfung gekommen.

Prophylaxe gegen Malaria werden dringend empfohlen.

Man sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen. Einen guten Überblick zur Erstinformation bietet das Centrum für Reisemedizin unter www.crm.de in der Rubrik „Reiseländer“.

Schwierigkeitsgrad 1:
Reisen mit leichten Wanderungen bis zu einer maximalen Dauer von 2 bis 3 Stunden über deutlich gekennzeichnete Wanderwege zum Teil unbefahrene Schotterstraßen, sanfte An- und Abstiege und Höhenunterschiede bis zu 300 Metern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind nicht erforderlich.

Mobilitätshinweis:
Wir sind verpflichtet Sie darauf hinzuweisen, dass diese Reise auf Grund der lokalen Gegebenheiten und Aktivitäten für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Sprechen Sie uns im Zweifelsfall bitte an.

Wichtig zu wissen:
Aufgrund örtlicher Gegebenheiten kann eine Routenumstellung bzw. –änderung erforderlich werden. Sofern zur Durchführung der Reise eine Mindestteilnehmerzahl angegeben ist, kann der Veranstalter bis spätestens 28 Tage vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten, sollte diese nicht erreicht sein.

Eine Gruppenreise lebt durch den Zusammenhalt im Team und ein höfliches und freundliches Miteinander. Toleranz, Mithilfe bei Gemeinschaftsarbeiten, Flexibilität und Teamgeist helfen diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis zu gestalten.

Gesonderte Stornobedingungen:

  • bis 180 Tage vor Reiseantritt 15 %
  • ab dem 179. Tag bis zum 90. Tag vor Reisebeginn 25 %
  • ab dem 89.Tag bis zum 60. Tag vor Reisebeginn 50 %
  • ab dem 59. Tag bis zum 30. Tag vor Reisebeginn 75 %
  • ab dem 29. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag des Reiseantritts oder bei Nichterscheinen 90 % des Reisepreises

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