Reise- und Länderinformationen

Reiseinformationen Südafrika

 

Willkommen in Südafrika

“Inspirierende Vielfalt”, so lautet bezeichnenderweise der Werbeslogan des Südafrikanischen Fremdenverkehrsbüros. Und tatsächlich können es nur wenige Länder dieser Welt mit der exotischen Vielseitigkeit Südafrikas aufnehmen. Endlose Farmlandschaften und fruchtbare Weinberge gepaart mit ursprünglichem Dorfleben, quirligen Städten und lebendige Traditionen. Bizarre Gebirgsformationen und traumhafte Küstengebiete untermalt mit den endlosen Weiten der Gras- und Steppenlandschaften beschreiben nur ein kleines Spektrum des Landes am Kap der Guten Hoffnung. Neben dieser beeindruckenden Palette bietet Südafrika noch etwas ganz besonderes: Tierwelt hautnah! In den südafrikanischen Wildreservaten herrscht eine solche Artenvielfalt von Tieren und Vögeln, wie sonst kaum auf der Welt. Für Tier- und Kamerafreunde ein echtes Reiseerlebnis. Wir laden Sie ein in die Regenbogennation Südafrika.

Fläche:

1.221.037 km²

Bevölkerung:

ca. 57,73 Mio. Einwohner

Hauptstadt:

Pretoria, ca. 1 Mio. Einwohner im Stadtgebiet, 2,9 Mio. Einwohner in der Metropolregion

Sprache:

Englisch und Afrikaans sind Amts- und Landessprache. Des Weiteren sind noch zehn weitere Dialekte und  Sprachen amtlich anerkannt, wie zum Beispiel Xhosa und Zulu.

 

Brauche ich ein Visum für Südafrika?

Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und der Schweiz benötigen einen noch mindestens 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen, maschinenlesbaren Reisepass. Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich. Der Reisepass braucht mindestens noch zwei freie, nebeneinanderliegende Seiten. Besonders bei der Weiterreise von Südafrika in andere afrikanische Länder sollte man darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Mehr Informationen über die Erteilung von Einreisegenehmigungen:  www.auswaertiges-amt.de

 

Welche geographischen besonderheiten erwarten mich in Südafrika?

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Es wird im Osten vom Indischen Ozean und im Westen vom Atlantischen Ozean begrenzt. Ländergrenzen bestehen zu Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und eSwatini (ehem. Swasiland). Das Königreich Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen.

Südafrika ist geprägt von den unterschiedlichsten geographischen Zonen. Dies beinhaltet das zentrale Hochplateau, die Bergregionen und die Küstenregion. Das zentrale Plateau wird auch Highveld genannt und erreicht Höhenlagen zwischen 900 und 2.000m über dem Meeresspiegel. Obwohl es zwei große Flußsysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist das Hochplateau wasserarm. Im nördlichen Bereich flacht das Highveld gemächlich ab und erstreckt sich bis in das Kalaharibecken. Im Osten, Süden und Westen ist das Plateau von dem „Great Escarpement“ wie von einem Berggürtel umgeben. Diese Höhenlagen erreichen in den östlich gelegenen Drakensbergen Gipfelhöhen von bis zu 4.000m. In Richtung Küste flacht das Land im sogenannten Lowveld deutlich ab und bildet so einen schmalen Streifen, der ca 2.800km Küstenlinie bildet. Wasserreiche Sumpfgebiete und fruchtbare Graslandschaften  im Osten gehen über in dichtes Buschland und Halbwüsten im Süden und münden dann in die schroffen Steilküsten im Westen.    

Die größten Flüsse Südafrikas sind der Oranje, der Vaal und der Limpopo. Der Oranje ist mit 1.860km der längste Fluss des Landes und sucht seinen Weg von der Quelle in den östlich gelegenen Drakensbergen bis hin zur westlichen Küste, wo er in den Atlantischen Ozean mündet. Im Westen bildet er die natürliche Grenze von Südafrika zum benachbarten Namibia. Der zweitlängste Fluss Limpopo entspringt als Crocodile Rive nahe Johannesburg und fließt in nordöstliche Richtung, wo er als Grenzfluss zu Botswana, Simbabwe und Mosambik wirkt. Sein Delta führt ihn in den Indischen Ozean, welchen er nach knapp 1.750km erreicht. Der Vaal ist ein 1.251km langer Nebenfluss des Oranje und entspringt im Nordosten Südafrikas, in der Region Mpumalanga, nahe eSwatini. Er fließt in südwestlicher Richtung, bis er in der Ortschaft Douglas in den Oranje mündet.

 

Welche besonderheiten erwarten mich in Südafrika in Fauna & Flora?

Die ursprüngliche Natur und die unterschiedlichen Landschaftsformen machen Südafrika & Lesotho zu einem der reizvollsten Reiseziele in Afrika. Südafrikas wichtigste Touristenattraktion ist aber zweifellos sein wunderbares Erbe an Wildtieren. Die Artenvielfalt wird nur noch von Indonesien und den Amazonaswäldern übertroffen. Einer der bekanntesten  Nationalparks der Erde, der Krüger Nationalpark, befindet sich im Nordosten Südafrikas und beherbergt u.a. die „Big Five“: Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel. In den zahlreichen Schutzgebieten und Nationalparks können außerdem verschiedene Antilopen, ebenso wie Giraffen, Zebras, Paviane, Wildschweine, Nilpferde und Krokodile in freier Wildbahn beobachtet werden. Die Vogelwelt ist allgegenwärtig und Südafrika gilt mit über 500 Vogelarten als Paradies für Ornithologen.

Aber auch Pflanzenliebhaber kommen in Südafrika auf ihre Kosten. Mehr als 10.000 unterschiedliche Pflanzenarten, von denen fast 70% in Südafrika endemisch sind gilt es zu entdecken. Von winzigen Sukkulenten bis hin zu mächtige Baobab-Bäumen – die Vielfalt ist fast nicht zu beschreiben. Nicht nur die Nationalblume „Protea“ ist besonders sehenswert. Auch die

Farbenpracht der sogenannten Wüstenblüte, einem jährlich im August auftretenden Spektakel, bei dem sich die Wüstengebiete des Namaqualandes in ein wogendes Blütenmeer verwandeln, ist für jeden Pflanzenfreund unverzichtbar.

 

Was ist die beste Reisezeit für Südafrika?

Südafrika kann ganzjährig bereist werden. Sie können sich das ganze Jahr über angenehm warme Temperaturen freuen. Der südafrikanische Winter ist aufgrund der noch nicht weit entwickelten Vegetation, die eine gute Weitsicht verspricht, eine gute Zeit für Pirschfahrten und Safaris. Die Region rund um das Kap ist besonders in den südafrikanischen Frühlingsmonaten (September bis November) sehenswert, wenn die Flora in voller Blüte steht. In dieser Zeit sind auch die meisten Jungtiere unterwegs. Da das Land auf der Südhalbkugel liegt sind die Jahreszeiten denen der europäischen Länder entgegengesetzt. Südafrika hat ein gemäßigtes und angenehmes Klima. Die Sommer sind subtropisch-feucht bis heiß. Die Winter im Süden lassen sich sehr gut mit dem hiesigen Frühjahr vergleichen. Die Temperaturen von Tag und Nacht können großen Schwankungen unterliegen, was besonders deutlich in den Wüsten- und Halbwüstengebieten zu spüren ist. Zwischen Juni und September können die größten Niederschlagsmengen erwartet werden, die sich jedoch meist auf die Region um Kapstadt konzentrieren. Durch die Größe des Landes und die deutlichen topographischen Unterschiede kann das Klima nicht pauschal übergreifend beschrieben werden. Es gilt also während der Reise für alle Eventualitäten gewappnet zu sein.

 

Welche Bekleidung brauche ich in Südafrika?

Sommerhalbjahr (europäischer Winter): Leichte Kleidung kann bedenkenlos eingeplant werden. Für die höheren Gebiete sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden.  Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.

Winterhalbjahr (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht; vor allem in der Provinz KwaZulu/Natal. Wärmere Kleidung braucht man nur am Kap und in höher gelegenen Gebieten sowie für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. In den alpinen gelegenen Gebieten muss vereinzelt mit Frost gerechnet werden, ebenso in den Wüstenregionen (Nachtfrost). Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.  

 

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken in Südafrika?

Die südafrikanische Küche ist durch viele internationale Einflüsse geprägt und ist besonders vielfältig. Die fruchtbaren Böden, die Nähe zum Meer und hochqualitatives Fleisch bestimmen den Speiseplan. Bekannt ist zum Beispiel das traditionelle “Braaivleis”, was so viel heißt wie “gegrilltes Fleisch” – also ein südafrikanisches Barbecue, bei dem es – genauso wie in Europa – um das gemeinsame Erlebnis beim Essen geht. Dabei kommen Spieße mit verschiedenen Fleischsorten und auch Grillwurst auf den Rost. Weitere Spezialitäten sind Bobotie (ein würziger Auflauf) und der Lammeintopf Bredie. Als Snack zwischendurch bieten sich Samosas (gefüllte Teigtaschen) oder Boerewors Rolls (scharfe Grillwurst im Brötchen) an, die bei vielen Kiosken in den Städten angeboten werden. Auch Pies, herzhaft gefüllte Kuchen, in verschiedenen Varianten (Steak-Pie, Vegetarisch, Chicken-Pie) werden gern als Mittagssnack angeboten.

 

 

IN welcher Zeitzone liegt Südafrika?

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt + 1 Stunde. Während der europäischen Sommerzeit ist kein Unterschied, da die Uhren in Südafrika nicht umgestellt werden.

 

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Südafrika?

Die Währungseinheit Südafrikas ist der Rand (ZAR). Bei Einreise darf ein Betrag von ZAR 25.000,- in bar mitgeführt werden. Euro, internationale Kreditkarten und weitere Fremdwährungen werden weitgehend akzeptiert und sind als ergänzendes Zahlungsmittel ratsam. Die Ausfuhr von ZAR ist auf 5.000,- beschränkt. Das beförderte Bargeld ist ab einer Gesamtsummer in Höhe von US$ 10,000,- deklarationspflichtig. Soweit wie möglich sollten Sie bei den Zahlungsvorgängen auf eine Kreditkarte zurückgreifen, da Sie dadurch umständliche Wechselprozeduren und Kursverluste vermeiden. Mit einigen Kreditkarten können Sie an Geldautomaten oder in Banken auch Geld in der jeweiligen Landeswährung abheben (Pincode notwendig). Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrem Geldinstitut über die Möglichkeiten und eventuell auftretende Gebühren. Über aktuelle Wechselkurse kann man sich im Währungsrechner unter www.oanda.de informieren.

 

Welche Impfungen brauche ich in Südafrika?

Derzeit sind bei Einreise aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch eine Impfung gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Typhus, Hepatitis A sowie eine Malaria-Prophylaxe empfohlen. Man sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen. Einen guten Überblick zur Erstinformation bietet das Centrum für Reisemedizin unter  www.crm.de in der Rubrik „Reiseländer“.

 

Brauche ich einen Stromadapter in Südafrika?

In Südafrika gibt es 220/230 V Wechselstrom. Es ist daher empfehlenswert einen Zwischenstecker / Adapter mitzunehmen. Südafrika verwendet die Steckdosen des Typs D und M, welche dem dreipoligen System entsprechen.

 

Wie funktionieren Post, Telefonie und Internet in Südafrika?

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 14 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Südafrika ist 0027, von Südafrika nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die öffentlichen Telefonzellen haben für alle Gespräche Selbstwähleinrichtungen. Die Münz-Telefonzellen sind blau, Telefonzellen, die mit Telefonkarten funktionieren, grün. Prepaid-Telefonkarten mit Guthaben zwischen 10 und 200 ZAR sind erhältlich in Postämtern oder Einkaufszentren, man kann mit ihnen in der Regel sowohl innerhalb Südafrikas als auch ins Ausland telefonieren. Telefonkarten zur Nutzung von mobilem Internet sind ebenfalls vorhanden und können in den genannten Verkaufsstellen erworben werden. Je nach Anbieter können auch die eigenen Mobiltelefone verwendet werden. Hier informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt bei Ihrem Anbieter über die mögliche Nutzung und die damit verbundenen Kosten.

 

Welche NOTRUFNUMMERN sollte ich kennen?

Nationale Nummern vom Festnetz/Hoteltelefon:

 Polizei 10111, Unfallrettung 10177, Feuerwehr 10111.

ACHTUNG: Wenn Sie von Ihrem Mobiltelefon die Rettung alarmieren möchten:                112

 

Welche Feiertage feiert man in Südafrika?

  1. Januar (Neujahr), 21. März (Tag der Menschenrechte), Karfreitag, Ostermontag (Familientag), 27. April (Freiheitstag), 1. Mai (Tag der Arbeit), 16. Juni (Tag der Jugend), 9. August (Frauentag), 24. September (Tag des Erbes), 16. Dezember (Tag der Versöhnung), 25. und 26. Dezember (Weihnachten). Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag.

Die Hauptferienzeiten sind Anfang/Mitte Dezember bis Anfang/Mitte Januar (während dieser Zeit viele Betriebsschließungen) und Mitte Juli bis Mitte August.

 

Welche Trinkgelder sind obligatiorisch in Südafrika?

In Südafrika ist die Tourismusindustrie ein sehr Trinkgeld-orientiertes Geschäft. Die Gehälter sind oft moderat und daher sind viele Arbeitnehmer auf sogenannte „Tips“ angewiesen. Als Orientierung können folgende Beträge angenommen werden.

Gastronomie:

ca. 10% vom Rechnungsbetrag

Taxifahrer:

ca. 10% vom Rechnungsbetrag

Safari Guide:

ca. ZAR 200 (bei Gruppenreisen von der gesamten Gruppe)

Tankwart:

Reiner Tankvorgang: ZAR 2, inkl. Scheibenwaschen: ZAR 5

Zimmermädchen:

ca. ZAR 10 pro Aufenthaltstag/Zimmer

Koch während der Safari:

ca. ZAR 100 pro Reisetag (von der Gruppe)

Reiseleiter (einheimisch):

ca. ZAR 200 pro Reisetag (von der Gruppe)

 

 

 

Reiseinformationen Namibia

 

Willkommen in Namibia

„Namibia – endless horizons“. Namibia, das Land der endlosen Horizonte. Dies ist zweifelsohne eine passende Beschreibung für das Traumziel vieler Afrika-Reisenden. Tiefblauer Himmel, Landschaften in verschiedenen rot- und orangetönen, endlose Weiten oder faszinierende Sandsteinformationen. Namibia verbirgt hinter jeder Kurve ein neues Spektakel. Das kleine große Land, fast 2,5 mal so groß wie Deutschland mit nur etwas über 2 Mio. Einwohnern, begeistert seit Jahren mehr und mehr Gäste – und keiner kommt unbeeindruckt zurück! Unberührte Natur, Menschen unterschiedlichster Herkunft, alte Kulturen und eine fantastische Tier- und Pflanzenwelt erwarten Sie. Namibia ist anders! Anders als Europa und auch anders, als sämtliche Länder des südlichen Afrikas. Wild, rau, bizarr und wunderschön, ein Paradies für jeden Ruhesuchenden und Wildnis-Liebhaber. Wir freuen uns, Sie bald in Namibia begrüßen zu dürfen!

Fläche: 824,116 km²
Bevölkerung: ca. 2,325 Mio. Einwohner
Hauptstadt: Windhoek, ca. 326.000. Einwohner im Stadtgebiet
Sprache: Englisch ist  Amts- und Landessprache. Des Weiteren wird auch noch Afrikaans und Deutsch gesprochen, dazu noch einige einheimische Dialekte.

 

Brauche ich ein Visum für Namibia?

Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und der Schweiz benötigen einen noch mindestens 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen, maschinenlesbaren Reisepass. Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich. Der Reisepass braucht mindestens noch zwei freie, nebeneinanderliegende Seiten. Besonders bei der Weiterreise von Namibia in andere afrikanische Länder sollte man darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Mehr Informationen über die Erteilung von Einreisegenehmigungen:  www.auswaertiges-amt.de

 

Was muss ich bei einer Reise mit minderjährigen Kindern beachten?

Reisegäste unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine Geburtsurkunde im Original oder als beglaubigte Kopie vorweisen. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden wird bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen. Das gilt auch dann, wenn das Kind in Begleitung beider Elternteile reist.

Reist das Kind nur in Begleitung eines Elternteils oder ganz ohne die Eltern, sind die schriftliche Vollmacht (eidesstattliche Versicherung „affidavit“) mit beglaubigter Passkopie und Kontaktdaten des nicht mitreisenden Elternteils, bzw. beider Eltern, sowie die Geburtsurkunde des Kindes in englischer Sprache erforderlich. Diese Vorgabe ist unabhängig davon, ob ein gemeinsames Sorgerecht besteht.

Wir empfehlen, sich bezüglich der Übersetzung der nötigen Unterlagen beim Auswärtigen Amt zu informieren. Bitte beachten Sie, dass eine Vollmacht nur dann Gültigkeit besitzt, wenn eine offizielle Behörde sie legalisiert hat. In der Bundesrepublik Deutschland wird dies je nach Bundesland von unterschiedlichen Behörden durchgeführt.

Diese Bestimmungen können ohne vorherige Warnung geändert oder verschärft werden, weshalb wir Ihnen empfehlen, dass Sie auch die Regeln auf der Homepage des Außenministeriums oder des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de ) kontrollieren.

 

Welche geographischen besonderheiten erwarten mich in Namibia?

Die Republik Namibia liegt am südwestlichen Teil des Afrikanischen Kontinents und ist eines der am dünnsten besiedelten Länder des südlichen Afrikas. Die westliche Grenze bildet der Atlantische Ozean, auf dem Festland wird Namibia von Angola, Botswana, Sambia und Südafrika begrenzt. Eine Besonderheit des Grenzverlaufes ist der sogenannte Caprivistreifen, welcher sich im Nordosten des Landes bis zum Zambesi zieht. Diese Ausbuchtung des Staatsgebietes hat einen historischen Hintergrund. Am 01. Juli 1890 wurde der Vertrag zwischen Deutschland und England über die Kolonien und Helgoland (Helgoland-Sansibar-Vertrag) geschlossen. Das damalige Deutsche Reich verzichtete auf künftige Ansprüche auf Sansibar. Im Gegenzug erhielt es die Hochseeinsel Helgoland und einen Zambesi-Zugang für seine Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Bis heute gehört der Caprivi-Streifen zu Namiba und trennt somit die Landflächen von Angola und Sambia von dem südlich gelegenen Botswana.

Das heutige Namibia gilt als eines der ältesten Landflächen unseres Planeten. Die Landschaft ist geprägt durch zwei große Wüstengebiete, welche Forschungen nach mehr als zwei Milliarden Jahre alt sind. Im Westen des Landes zieht sich von Angola bis in das südafrikanische Nordkap die Namib, auf welche sich auch der Name Namibias begründet. Im Osten liegt die Kalahari, welche sich in einem großen Becken bis nach Südafrika und Botswana zieht. Diese beiden Wüsten sind getrennt durch ein bis zu 2000m hohes Binnenhochland. Im Brandbergmassiv gelegen findet man den höchsten Berg Namibias. Der Königstein liegt nahe der Küste und weist eine Höhe von knapp 2600m auf.

Namibia verfügt über einige imposante Flusssysteme, von denen aber nur die wenigsten verlässlich Wasser führen. Im Norden zur Grenze von Angola verlaufen der Kunene und der Okavango, welcher in Botswana in ein großes Binnendelta mündet. Beide Flüsse führen ganzjährig Wasser, wobei die Pegelstände stark schwanken. Im Süden verläuft der Oranje, welcher als natürliche Grenze zu Südafrika fungiert. Am östlichen Ende des Caprivi-Streifen liegen der Zambesi und auch der Kwando. Neben den genannten, ganzjährig wasserführenden Grenzflüssen gibt es unzählige weitere Flüsse, von denen kein einziger verlässlich Wasser führt. In der Trockenzeit bleiben nur die staubigen Flussbetten übrig, in Namibia „Riviere“ genannt, so zum Beispiel der Kuiseb, Khumib oder Tsauchab.

 

Welche besonderheiten erwarten mich in Namibia in Fauna & Flora?

Namibia bietet sowohl für Tier- als auch für Pflanzenliebhaber einiges, was sonst nicht überall geboten ist. Das größte Wildschutzgebiet des Landes, die Etosha-Pfanne ist Heimat vieler afrikanischer Wildtiere. Mit viel Glück lassen sich die „Big Five“ beobachten. Eine Besonderheit Namibias sind vor allem die Wüsten-Elefanten, welche sich in der Region zwischen den Trockenflüssen Ugab und Huab aufhalten.

Besonders aber die Pflanzenwelt in Namibia ist spektakulär. Selbst die rauen Bedingungen und die anhaltende Trockenheit haben es nicht geschafft die hochangepasste Pflanzenvielfalt in Namibia zu verringern. Viele Besonderheiten, wie der zu den Aloe-Sukkulenten gehörende Köcherbaum, der Halfmen-Tree oder die Welwitschia Mirabilis sind nur drei der wirklich spektakulären einheimischen Bewohner.

 

Was ist die beste Reisezeit für Namibia?

Namibia ist ein Ganzjahresziel. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über konstant warm, in den afrikanischen Sommermonaten von November bis März am höchsten. Mit den meisten Niederschlägen ist in der Zeit von Dezember bis April zu rechnen, die kurz und kräftig ausfallen. Die Regenschauer lassen die Fauna erblühen und die Vögel zwitschern. Im Frühjahr ist außerdem die beste Zeit, um die verspielten Jungtiere zu beobachten. Die Temperaturen von Tag und Nacht können großen Schwankungen unterliegen, was besonders deutlich in den Wüsten- und Halbwüstengebieten zu spüren ist. Achten Sie hier auf dementsprechende Bekleidung.  

 

Welche Begkleidung brauche ich in Namibia?

Sommerhalbjahr (europäischer Winter): Leichte Kleidung kann bedenkenlos eingeplant werden. Für die höheren Gebiete sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden.  Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.

Winterhalbjahr (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung sollte dennoch eingeplant werden,  besonders für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. In den Wüstenregionen muss vereinzelt mit Frost und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt  gerechnet werden (Nachtfrost). Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.  

 

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken in Namibia?

Barbecue heißt in Namibia “Braai” und ist genauso gesellig wie bei uns in Europa. Dabei kommen, neben Rindfleisch und der würzigen Bratwurst  “Boerewors”, auch viele exotische Fleischsorten wie Strauß, Springbock oder Krokodil auf den Grill. An der Küste gibt es herrlich aromatischen Fisch wie Dorade und Seehecht. Zum traditionellen “Pap” (eine Art Polenta) gibt es meist pikantes Gemüse. Das Trockenfleisch “Biltong” gibt es in verschiedensten Variationen und ist als beliebter Snack fast überall erhältlich.  Auch Pies, herzhaft gefüllte Kuchen, in verschiedenen Varianten (Steak-Pie, Vegetarisch, Chicken-Pie) werden gern als Mittagssnack angeboten.

 

IN welcher Zeitzone liegt Namibia?

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt + 1 Stunde. Während der europäischen Sommerzeit ist kein Unterschied, da die Uhren in Namibia nicht umgestellt werden.

 

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Namibia?

Die Währungseinheit Namibias ist der Namibia Dollar (NAD), welcher an den Südafrikanischen Rand (ZAR) gekoppelt ist. Bei Einreise darf ein Betrag von NAD 25.000,- in bar mitgeführt werden. Euro, internationale Kreditkarten und weitere Fremdwährungen werden weitgehend akzeptiert und sind als ergänzendes Zahlungsmittel ratsam. Die Ausfuhr von NAD ist auf 5.000,- beschränkt. Das beförderte Bargeld ist ab einer Gesamtsummer in Höhe von US$ 10,000,- deklarationspflichtig. Soweit wie möglich sollten Sie bei den Zahlungsvorgängen auf eine Kreditkarte zurückgreifen, da Sie dadurch umständliche Wechselprozeduren und Kursverluste vermeiden. Mit einigen Kreditkarten können Sie an Geldautomaten oder in Banken auch Geld in der jeweiligen Landeswährung abheben (Pincode notwendig). Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrem Geldinstitut über die Möglichkeiten und eventuell auftretende Gebühren. Über aktuelle Wechselkurse kann man sich im Währungsrechner unter www.oanda.de informieren.

 

Welche Impfungen brauche ich in Namibia?

Derzeit sind bei Einreise aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch eine Impfung gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Typhus, Hepatitis A empfohlen. Eine Malaria-Prophylaxe sollte für die Etosha-Pfanne und den Caprivistreifen in Betracht gezogen werden. Man sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen. Einen guten Überblick zur Erstinformation bietet das Centrum für Reisemedizin unter  www.crm.de in der Rubrik „Reiseländer“.

 

Brauche ich einen Stromadapter in Namibia?

In Namibia gibt es 220/230 V Wechselstrom. Es ist daher empfehlenswert einen Zwischenstecker / Adapter mitzunehmen. NAmibia verwendet die Steckdosen des Typs D und M, welche dem dreipoligen System entsprechen.

 

Wie funktionieren Post, Telefonie und Internet in Namibia?

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 14 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Namibia ist 00264, von Namibia nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Die öffentlichen Telefonzellen haben für alle Gespräche Selbstwähleinrichtungen. Prepaid-Telefonkarten mit Guthaben zwischen 10 und 200 NAD sind erhältlich in Postämtern, Einkaufszentren, Hotels oder Tankstellen, man kann mit ihnen in der Regel sowohl innerhalb Namibias als auch ins Ausland telefonieren. Telefonkarten zur Nutzung von mobilem Internet sind ebenfalls vorhanden und können in den genannten Verkaufsstellen erworben werden. Je nach Anbieter können auch die eigenen Mobiltelefone verwendet werden. Hier informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt bei Ihrem Anbieter über die mögliche Nutzung und die damit verbundenen Kosten.

 

Welche NOTRUFNUMMERN sollte ich kennen?

Nationale Nummern vom Festnetz/Hoteltelefon:

 Polizei 10111, Unfallrettung 21 11 11, Feuerwehr 10111.

 Aus Telefonzellen: 112

ACHTUNG: Wenn Sie von Ihrem Mobiltelefon die Rettung alarmieren möchten:                112 und 061 21 11 11

 

Welche Feiertage feiert man in Namibia?

  1. Januar (Neujahr), 21. März (Unabhängigkeitstag), Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 04.Mai (Cassinga Tag), 25. Mai (Afrika Tag), 26. August (Heldentag), 10.Dezember (Tag der namibischen Frauen & internationaler Tag der Menschenrechte), 25. und 26. Dezember (Weihnachten). Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag.

Die Hauptferienzeiten sind Anfang/Mitte Dezember bis Anfang/Mitte Januar (während dieser Zeit viele Betriebsschließungen), Mitte April bis Mitte Mai und Mitte August bis Anfang September.

 

Welche Trinkgelder sind obligatiorisch in Namibia?

In Namibia ist die Tourismusindustrie ein sehr Trinkgeld-orientiertes Geschäft. Die Gehälter sind oft moderat und daher sind viele Arbeitnehmer auf sogenannte „Tips“ angewiesen. Als Orientierung können folgende Beträge angenommen werden.

Gastronomie: ca. 10% vom Rechnungsbetrag
Taxifahrer: ca. 10% vom Rechnungsbetrag
Safari Guide: ca. NAD 200 (bei Gruppenreisen von der gesamten Gruppe)
Tankwart: Reiner Tankvorgang: NAD 2, inkl. Scheibenwaschen: NAD 5
Zimmermädchen: ca. NAD 10 pro Aufenthaltstag/Zimmer
Koch während der Safari: ca. NAD 100 pro Reisetag (von der Gruppe)
Reiseleiter (einheimisch): ca. NAD 200 pro Reisetag (von der Gruppe)
 

 

Reiseinformationen Botswana

Willkommen in Botswana

Ein freundliches „Dumela“ erwartet uns „Hallo!!“ – Dieses Wort wird Sie die gesamte Reise begleiten. Botswana ist fröhlich, es ist aufgeschlossen und farbenfroh, quirlig und typisch afrikanisch. Bunte Kleider, afrikanische Rhythmen, die Luft riecht nach Gewürzen, ein zufriedener Esel steht faul in der Mittagssonne im Schatten einer Akazie. Wer Botswana betritt bekommt das echte afrikanische Dorfleben zu spüren. Nur ein paar Meter weiter, wenn Sie der Stadt den Rücken kehren, erwartet Sie das absolute Kontrastprogramm. Endlose Weiten, Savanne soweit das Auge reicht. Der Okavango sprudelt lustig in Richtung Delta, die Kalahari breitet sich majestätisch vor Ihnen aus. Elefantenherden in unfassbarer Größe ziehen vorbei und die Zikaden singen ihr Lied am abendlichen Lagerfeuer. Botswana ist echt, es ist authentisch und real. Nicht umsonst als eines der schönsten Safari-Ziele ganz Afrikas bewertet bietet Botswana alles, was das Natur-Herz begehrt. Ursprünglichstes Buschleben am Zeltplatz in der Zentralen Kalahari oder gehobene Küche und weiche Betten in der Lodge am Chobe River. Dieses Land bietet Ihnen das Erlebnis der Extraklasse. Wir laden Sie ein auf eine aufregende und unvergessliche Reise nach Botswana.

Fläche: 581,730 km²
Bevölkerung: ca. 2,215 Mio. Einwohner (geschätzt in 2017)
Hauptstadt: Gaborone, ca. 230.000. Einwohner im Stadtgebiet
Sprache: Sowhol Englisch, als auch Setswana sind  Amts- und Landessprache.

 

Brauche ich ein Visum für Botswana?

Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und der Schweiz benötigen einen noch mindestens 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen, maschinenlesbaren Reisepass. Bei einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich. Der Reisepass braucht mindestens noch zwei freie, nebeneinanderliegende Seiten. Besonders bei der Weiterreise von Botswana in andere afrikanische Länder sollte man darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben. Bei Einreise kann eine Tourismusgebühr in Höhe von USD 30,- anfallen, zahlbar vor Ort.

Mehr Informationen über die Erteilung von Einreisegenehmigungen:  www.auswaertiges-amt.de

 

Was muss ich bei einer Reise mit minderjährigen Kindern beachten?

Reisegäste unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine Geburtsurkunde im Original oder als beglaubigte Kopie vorweisen. Um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden wird bis auf weiteres empfohlen, internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen. Das gilt auch dann, wenn das Kind in Begleitung beider Elternteile reist.

Reist das Kind nur in Begleitung eines Elternteils oder ganz ohne die Eltern, sind die schriftliche Vollmacht (eidesstattliche Versicherung „affidavit“) mit beglaubigter Passkopie und Kontaktdaten des nicht mitreisenden Elternteils, bzw. beider Eltern, sowie die Geburtsurkunde des Kindes in englischer Sprache erforderlich. Diese Vorgabe ist unabhängig davon, ob ein gemeinsames Sorgerecht besteht.

Wir empfehlen, sich bezüglich der Übersetzung der nötigen Unterlagen beim Auswärtigen Amt zu informieren. Bitte beachten Sie, dass eine Vollmacht nur dann Gültigkeit besitzt, wenn eine offizielle Behörde sie legalisiert hat. In der Bundesrepublik Deutschland wird dies je nach Bundesland von unterschiedlichen Behörden durchgeführt.

Diese Bestimmungen können ohne vorherige Warnung geändert oder verschärft werden, weshalb wir Ihnen empfehlen, dass Sie auch die Regeln auf der Homepage des Außenministeriums oder des Auswärtigen Amts (www.auswaertiges-amt.de ) kontrollieren.

 

Welche geographischen besonderheiten erwarten mich in Botswana?

Die Republik Botswana liegt zentral im südlichen Teil des Afrikanischen Kontinents und ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde (4 Einw./km²). Grenzen bestehen zu Südafrika, Namibia, Sambia und Simbabwe.

Botswana besteht insgesamt fast ausschließlich aus ebenem Hochland, nur wenige Gebiete liegen tiefer als 1000m über dem Meeresspiegel. Der größte Teil des Landes ist geprägt von den Dornenstrauch- und Grassavannen der Kalahari, welche sich bis nach Südafrika und Namibia zieht. Innerhalb dieser Halbwüste finden sich immer wieder Salzpfannen und Salzseen, welche in der Regenzeit voll laufen können und dann flächenübergreifende seichte Wasserflächen bilden können. Besonders die Region um die Makgadikgadi-Salzpfannen ist für dieses Phänomen bekannt. Der nordwestliche Teil des Landes ist geprägt vom Okavango-Delta, einem der größten Binnendeltas der Erde. Der ganzjährig Wasserführende Fluss Okavango mäandert bis in die Tiefen der Kalahari und bildet so, je nach Wasserstand ein umfangreiches Deltasystem. Weitere wichtige Flusssysteme sind der Limpopo im Süden, sowie der Chobe und der Sambesi im Norden.

 

Welche besonderheiten erwarten mich in Botswana in Fauna & Flora?

Botswana gilt als eines der Safari-Paradiese dieser Welt. Die Bestände afrikanischer Wildtiere sind in wenigen Regionen des Kontinents vergleichbar. Mit über 130.000 Tieren verfügt Botswana über die größte Elefantenpopulation Afrikas. Aber auch Antilopen, Giraffen, Büffel, Nashörner oder sämtliche Arten von Großkatzen können beobachtet werden. Jedes Jahr migrieren große Herden von Gnus und Zebras zwischen Chobe, Okavango Delta und den südlich gelegenen Gebieten am Boteti River. Aber auch Vogelfreunde kommen voll auf Ihre Kosten. Mit über 400 verschiedenen, teils endemischen Arten, bietet Botswana eine umfangreiche Palette an Vögeln, die es sich zu beobachten lohnt.

Die Flora in Botswana ist geprägt von den Trocken- und Dornensavannen der Kalahari. Typische Arten hier sind neben verschiedenen Akazien die Weißstamm-Boscia oder die Afrikanische Teufelskralle. Am Okavango-Delta herrscht eine artenreiche Feuchtsavanne, die über 1300 verschiedenen Pflanzenarten ein Zuhause bietet. Besonders am nördlichen Rand der Kalahari finden sich die beeindruckenden Baobab-Bäume.

 

Was ist die beste Reisezeit für Botswana?

Botswana ist ein Ganzjahresziel. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über konstant warm, in den afrikanischen Sommermonaten von November bis März am höchsten. Mit den meisten Niederschlägen ist in der Zeit von Dezember bis März zu rechnen, die kurz und kräftig ausfallen. Die Regenschauer lassen die Fauna erblühen und die Vögel zwitschern. Im Frühjahr ist außerdem die beste Zeit, um die verspielten Jungtiere zu beobachten. Die Temperaturen von Tag und Nacht können großen Schwankungen unterliegen, was besonders deutlich in den Wüsten- und Halbwüstengebieten zu spüren ist. Im afrikanischen Winter fallen die Temperaturen nachts oft auf zweistellige Minusgrade. Achten Sie hier auf dementsprechende Bekleidung.  

 

Welche Begkleidung brauche ich in Botswana?

Sommerhalbjahr (europäischer Winter): Leichte Kleidung kann bedenkenlos eingeplant werden. Für die höheren Gebiete sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden. Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.

Winterhalbjahr (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung sollte dennoch eingeplant werden, besonders für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. In den Wüstenregionen muss mit Frost und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt  gerechnet werden (Nachtfrost). Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.  

 

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken in Botswana?

Das traditionelle Gericht in Botswana nennt sich Seswaa, was aus gekochtem Rindfleisch besteht. Zum traditionellen “Pap” (eine Art Polenta) gibt es zusätzlich zum Seswaa meist noch pikantes Gemüse. Häufig findet man auch Morogo, eine Art Spinat. Ebenso sind Ziegen- und Hühnerfleisch verbreitet, genauso wie westliche Grill-Gerichte. In manchen Regionen gilt auch der Mopane Wurm als Spezialität, die Larve eines Nachtfalters, welche roh, gedörrt oder gekocht als Nahrung dient.

 

IN welcher Zeitzone liegt Botswana?

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt + 1 Stunde. Während der europäischen Sommerzeit ist kein Unterschied, da die Uhren in Botswana nicht umgestellt werden.

 

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Botswana?

Die Währungseinheit Botswanas ist der Botswanische Pula (BWP), welcher in Thebe unterteilt wird. „Pula“ ist ebenso das Setswana-Wort für Regen, was die Wichtigkeit des Regens für das Land untermalt. Landes- und auch Fremdwährungen dürfen unbeschränkt eingeführt werden. Das beförderte Bargeld ist ab einer Gesamtsummer in Höhe von US$ 10,000,- deklarationspflichtig. Bei der Ausfuhr sind die Fremdwährungen auf den deklarierten Betrag, Pula auf 50,00 BWP begrenzt. Soweit wie möglich sollten Sie bei den Zahlungsvorgängen auf eine Kreditkarte zurückgreifen, da Sie dadurch umständliche Wechselprozeduren und Kursverluste vermeiden. Mit einigen Kreditkarten können Sie an Geldautomaten oder in Banken auch Geld in der jeweiligen Landeswährung abheben (Pincode notwendig). Bitte informieren Sie sich vor Reiseantritt bei Ihrem Geldinstitut über die Möglichkeiten und eventuell auftretende Gebühren. Über aktuelle Wechselkurse kann man sich im Währungsrechner unter www.oanda.de informieren.

 

Welche Impfungen brauche ich in Botswana?

Derzeit sind bei Einreise aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch eine Impfung gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Typhus, Hepatitis A empfohlen. Eine Malaria-Prophylaxe sollte in Betracht gezogen werden. Man sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen. Einen guten Überblick zur Erstinformation bietet das Centrum für Reisemedizin unter  www.crm.de in der Rubrik „Reiseländer“.

 

Brauche ich einen Stromadapter in Botswana?

In Botswana gibt es 220/230 V Wechselstrom. Es ist daher empfehlenswert einen Zwischenstecker / Adapter mitzunehmen. Botswana verwendet die Steckdosen des Typs D, G und M, welche dem dreipoligen (rund, als auch flach) System entsprechen.

 

Wie funktionieren Post, Telefonie und Internet in Botswana?

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 14 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen.

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Botswana ist 00267, von Botswana nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Öffentliche Telefonzellen sind nur in den großen Städten und auch dort nur vereinzelt zu finden. Prepaid-Telefonkarten mit Guthaben sind erhältlich in Postämtern, Einkaufszentren, Hotels oder Tankstellen. Man kann mit ihnen in der Regel sowohl innerhalb Botswanas, als auch ins Ausland telefonieren. Telefonkarten zur Nutzung von mobilem Internet sind ebenfalls vorhanden und können in den genannten Verkaufsstellen erworben werden. Je nach Anbieter können auch die eigenen Mobiltelefone verwendet werden. Hier informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt bei Ihrem Anbieter über die mögliche Nutzung und die damit verbundenen Kosten.

 

Welche NOTRUFNUMMERN sollte ich kennen?

Nationale Nummern:

Polizei 999, Unfallrettung 997, Feuerwehr 998.

 

Welche Feiertage feiert man in Botswana?

  1. & 2. Januar (Neujahr), Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), Himmelfahrt, 1. Juli (Sir Seretse Khama Tag), 16. & 17. Juli (Tag des Präsidenten), 30. September & 1. Oktober (Botswana Tag), 25. und 26. Dezember (Weihnachten). Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Wochenende, werden die Tage zum Teil vorverlegt, oder an den Wochenanfang der kommenden Woche verschoben.

Die Hauptferienzeit geht von Anfang Dezember bis zum dritten Mittwoch im Januar.

 

Welche Trinkgelder sind obligatiorisch in Botswana?

In Botswana ist die Tourismusindustrie ein sehr Trinkgeld-orientiertes Geschäft. Die Gehälter sind oft moderat und daher sind viele Arbeitnehmer auf sogenannte „Tips“ angewiesen. Als Orientierung können folgende Beträge angenommen werden.

Das gesamte Team von panNatura Afrika eine Marke der reiseAgentur brandner GmbH wünscht Ihnen einen spannenden und unvergesslichen Aufenthalt im wunderschönen Botswana.

Gastronomie: ca. 10% vom Rechnungsbetrag
Taxifahrer: ca. 10% vom Rechnungsbetrag
Safari Guide: ca. BWP 200 (bei Gruppenreisen von der gesamten Gruppe)
Tankwart: Reiner Tankvorgang: BWP 2, inkl. Scheibenwaschen: BWP 5
Zimmermädchen: ca. BWP 10 pro Aufenthaltstag/Zimmer
Koch während der Safari: ca. BWP 100 pro Reisetag (von der Gruppe)
Reiseleiter (einheimisch): ca. BWP 200 pro Reisetag (von der Gruppe)
   

Reiseinformationen Simbabwe

Willkommen in Simbabwe

Simbabwe – das vergessene Juwel im südlichen Afrika. Bisher von den Touristenmassen verschont, bietet Simbabwe alles, was das Afrika-Herz begehrt. Unberührte Natur, kulturhistorisches Erbe, herzliche Menschen und atemberaubenden Kontakt zu wilden Tieren. Simbabwe begeistert immer wieder aufs Neue. Es fesselt und lässt nicht mehr los. Ob zu Fuß in den schier endlosen Weiten der Eastern Highlands, im Boot auf dem fröhlich sprudelnden Sambesi oder im Safari-Jeep im beeindruckenden Hwange Nationalpark. Simbabwe strahlt mit Vielfalt, die nur mit wenigen Ländern dieser Erde vergleichbar ist. Verweilen Sie an Wasserlöchern und beobachten Büffelherden, wenn sie sich durstig ins Wasser stürzen. Spüren Sie die Anspannung im Busch, wenn Impala Antilopen bemerken, dass sich ein Löwe nähert. Bei einem Bootsausflug auf dem mächtigen Sambesi genießen Sie die spektakuläre Natur als einmaliges Erlebnis und kommen den Flusspferden und Krokodilen ganz nah. Wir heißen Sie herzlich Willkommen in Simbabwe!

Fläche:

390,757 km²

Bevölkerung:

ca. 16,15 Mio. Einwohner

Hauptstadt:

Harare, ca. 1,5 Mio. Einwohner im Stadtgebiet, ca. 2,9 Mio. Einwohner im Ballungsgebiet

Sprache:

Englisch ist  Amts- und Landessprache. Des Weiteren werden noch 15 afrikanische Sprachen gesprochen, z.B. Shona, Chewa oder Xhosa

 

Brauche ich ein Visum für Simbabwe?

Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Österreich und der Schweiz benötigen einen noch mindestens 6 Monate über den geplanten Aufenthalt hinaus gültigen, maschinenlesbaren Reisepass. Es ist ein Visum notwendig, welches gegen Zahlung von USD 30,- vor Ort bei Einreise ausgeteilt wird. Der Reisepass braucht mindestens noch zwei freie, nebeneinanderliegende Seiten. Besonders bei der Weiterreise von Simbabwe in andere afrikanische Länder sollte man darauf achten, für alle Ein- und Ausreisestempel noch freie Seiten im Pass zu haben.

Bei Besuch der Nachbarländer empfehlen wir Ihnen das KAZA Visum (KAZA = Kavango-Zambezi Transfrontier Conservation Area), welches bei der Einreise am Flughafen für aktuell US$ 50 und für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen erteilt wird und Ihnen die Grenzübertritte in bestimmte Nachbarländer ohne erneute Zahlung ermöglicht.

Mehr Informationen über die Erteilung von Einreisegenehmigungen:  www.auswaertiges-amt.de

 

Welche geographischen besonderheiten erwarten mich in Simbabwe?

Simbabwe ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika und grenzt im Nordwesten an Sambia, im Osten und Nordosten an Mosambik, im Süden an Südafrika und im Südwesten an Botswana. Das etwa 390.000km² große Land, ist Heimat für ca. 15 Mio. Einwohner, wobei die Mehrheit in ländlichen Gebieten lebt. Die Haupt-und bevölkerungsreichste Stadt ist Harare mit rund 1,5 Millionen Einwohnern.

Simbabwe gliedert sich in drei wesentliche Naturräume: Im Norden und Süden die Flussniederungen des Sambesi und Limpopo. Etwa 20% des Landes gelten als Tiefland, das auch „Lowveld“ genannt wird und auf einer Höhe von 160m bis 600m über N.N. liegt. Im Zentrum ist ein fruchtbares Hochlandplateau („Highveld“), welches vom Südwesten zum Nordosten allmählich ansteigt und Höhen bis zu ca. 1.700m erreicht. Und schließlich im Osten des Landes erheben sich die Bergzüge der Eastern Highlands mit Höhen bis zu 2.595m (Mount Inyangani).

Simbabwe ist mit einer spektakulären Natur gesegnet. Im hügeligen Hochland in der Landesmitte entspringen zahlreiche Flüsse, die in den Kariba-Stausee im Nordwesten, in die Feuchtwassergebiete Botswanas im Westen oder in den Sambesi im Nordosten fließen. Das Hochland wird oft von massiven Granitsteinblöcken unterbrochen. Die Viktoria-Wasserfälle im äußersten westlichen Zipfel Simbabwes gehören zu den größten Wasserfällen der Welt und zählen zum UNESCO-Weltnaturerbe. Dort stürzt der Sambesi über eine Breite von 1.700m bis zu 100m in die Tiefe und wird anschließend als Karibasee gestaut. Der Kariba-Stausee ist mit 5.580 km² Wasser und einer Länge von 280 Kilometern der fünftgrößte Stausee der Erde.

Simbabwe hat einige der schönsten Nationalparks des südlichen Afrikas: Hwange (im Westen des Landes), Matobo (im Süden), Gonarezhou (im Südosten), Mana-Pools (im Nordosten) und Nyanga (im Osten). Auch der Mana-Pools-Nationalpark am Sambesi im Norden des Landes zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Der größte Schatz Simbabwes ist seine einzigartige und über große Strecken unberührte Natur und unglaubliche Artenreichtum. Verschiedenste Völker und Stämme unterschiedlicher ethnischer Herkunft sind hier in der “Wiege der Menschheit” angesiedelt. Sie leben noch im Einklang mit der Natur und betreiben Ackerbau und Viehhaltung.

 

Welche besonderheiten erwarten mich in Simbabwe in Fauna & Flora?

Im Simbabwe findet man die typische Tierwelt der Savannen. Weite Teile des Landes wurden zum Naturschutzgebiet erklärt. Elefanten, Büffel, Paviane, Giraffen, Zebras, Stachelschweine, Flusspferde als auch Raubkatzen wie Löwen, Leoparden und Geparden sind ebenso anzutreffen wie zahlreiche verschiedene Antilopenarten. Auch Exemplare des vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashorns haben im Hwange Nationalpark seinen ursprünglichen Lebensraum. In den Gewässern finden sich Krokodile und über 50 Fischarten. Neben unzähligen Reptilien, Amphibien und Insekten bereichern über 450 Vogelarten das Tierreich.

Der Großteil Simbabwes ist von Grassavannen sowie Savannen geprägt. Je nach Höhenlage und Regenfällen handelt es sich um Trocken-, Baum- oder Strauchsavannen. Das Highveld sowie Teile des Middleveldes sind von Miambo-Wäldern (Waldsavannentyp mit geringem Unterholzbestand) geprägt – deren Einzelpopulationen (zum Beispiel Musasa und Munondo) bis zu 10 Meter hoch wachsen können. Diese Gewächse werfen in den kalten Jahreszeiten ihre Blätter ab, welche im Sommer in einem bestechenden Gold und Rot erstrahlen. Das Lowveld ist dominiert von blühenden Mopane-Wäldern, Baobabs und Buschsavanne. Durch die natürlichen Wasserspeichersysteme haben sich in den Flussebenen zahlreiche Affenbrotbäume angesiedelt, deren Populationen bis über 100 Jahre alt werden können. Für den Süden und Westen Simbabwes sind vor allem die Teakholzwälder sehr charakteristisch. Sie benötigen die dort vorherrschende Trockenheit und dementsprechende Sandböden. In den regenreichen Regionen im Osten Simbabwes gibt es Gebiete mit immergrünem Wald, während man im trockenen Süden Halbwüste findet.

 

Was ist die beste Reisezeit für Simbabwe?

Simbabwe ist, wie viele Länder im südlichen Afrika, ein Ganzjahresziel. Da Simbabwe südlich des Äquators liegt, sind die Jahreszeiten unseren entgegengesetzt. Simbabwe hat durch die Höhen- und Binnenlage des Landes ein gemäßigtes, subtropisches bis tropisches Klima mit einer Regenzeit von November bis März, einer kühlen Trockenzeit von April bis Juli/ August und einer warmen bis heißen Trockenzeit im August/September und Oktober.

Während der Regenzeit betragen die Temperaturen durchschnittlich 25°C – durch die hohe Luftfeuchtigkeit ist es schwül-warm. Sehr selten regnet es in Simbabwe mehrere aufeinander folgende Tage – obwohl während dieser Zeit bis zu 90% des jährlichen Niederschlages fallen. Die Mindest- bzw. Höchsttemperaturen in den kühlen, trockenen Monaten liegen zwischen 7 und 23 ° C. Die Tage sind warm und sonnig und die meisten Abende sind sehr kühl, oft kalt. In der warmen Trockenzeit liegen die Temperaturen durchschnittlich zwischen 16 und 35 ° C, bei heißen Tages- und angenehmen Nachttemperaturen. Tiefliegende Gebiete (Flusstäler des Limpopo und Sambesi, sowie der Karibasee) weisen in den heißen Monaten hohe Temperaturen auf. Im Winter ist es hier allerdings recht angenehm.

 

Welche Begkleidung brauche ich in Simbabwe?

Sommerhalbjahr (europäischer Winter): Leichte Kleidung kann bedenkenlos eingeplant werden. Für die höheren Gebiete sollte Übergangskleidung mit Pullover mitgenommen werden.  Die Mitnahme eines Regenschutzes ist notwendig, da häufig zwar kurze, aber heftige Regenschauer auftreten können.

Winterhalbjahr (europäischer Sommer): Das Wetter ist zu dieser Zeit vorwiegend sonnig. Daher ist auch leichtere Kleidung angebracht. Wärmere Kleidung sollte dennoch eingeplant werden, besonders für die doch im Allgemeinen recht kühlen Abende. Regenschutz sollte man auf jeden Fall dabeihaben.  

 

IN welcher Zeitzone liegt Simbabwe?

Der Zeitunterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt + 1 Stunde. Während der europäischen Sommerzeit ist kein Unterschied, da die Uhren in Simbabwe nicht umgestellt werden.

 

Welche Zahlungsmittel brauche ich in Simbabwe?

Die Währungssituation in Simbabwe ist zurzeit etwas undurchsichtig. Bis zum Juni 2019 hatte Simbabwe keine eigene Währung, es wurde ausschließlich in US-Dollar und sogenannten Bond Notes (Verhältnis 1:1 zum US$), Schuldscheinen, gehandelt. Zur Jahresmitte  wurde dann der Simbabwe-Dollar als  offizielle Landeswährung eingeführt. Es besteht ein Mangel an Bargeld. Kreditkarten werden nur noch sehr selten akzeptiert; wenn überhaupt, dann zumeist Visa -Kreditkarten, MasterCard hingegen kaum noch.

Bitte beachten Sie, dass Touristen in ausländischer Währung zahlen dürfen. In Geschäften, die auf Touristen ausgerichtet sind, kann man normalerweise mit Kreditkarten bezahlen. Die Versorgung mit Bargeld durch Abhebung mit internationalen Bankkarten an Bankautomaten ist fast unmöglich. Reisende sollten ihre Reise daher mit ausreichend Bargeld antreten. Wir empfehlen daher die Mitnahme von Bargeld (USD) und weisen darauf hin, dass nur noch vereinzelt bargeldlos bezahlt werden kann.

Über aktuelle Wechselkurse kann man sich im Währungsrechner unter www.oanda.de informieren.

 

 

 

Welche Impfungen brauche ich in Simbabwe?

Derzeit sind bei Einreise aus Europa keine Impfungen vorgeschrieben. Es wird jedoch eine Impfung gegen Tetanus, Diphterie, Polio, Typhus, Hepatitis A empfohlen. Eine Malaria-Prophylaxe sollte in Betracht gezogen werden. Man sollte sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Auf allgemeine Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird verwiesen. Einen guten Überblick zur Erstinformation bietet das Centrum für Reisemedizin unter www.crm.de in der Rubrik „Reiseländer“.

 

Brauche ich einen Stromadapter in Simbabwe?

In Simbabwe gibt es 220/230 V Wechselstrom. Es ist daher empfehlenswert einen Zwischenstecker / Adapter mitzunehmen. Simbabwe verwendet die Steckdosen des Typs D und G, welche dem dreipoligen System entsprechen.

 

Wie funktionieren Post, Telefonie und Internet in Simbabwe?

Luftpostsendungen nach Europa sind bis zu 21 Tage unterwegs. Die Postämter im ganzen Land nehmen postlagernde Sendungen entgegen. Erfahrungsgemäß erfolgt die Zustellung aber leider nur unregelmäßig und unzuverlässig.

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Simbabwe ist 00263, von Simbabwe nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Öffentliche Telefonzellen sind eher unüblich. Je nach Anbieter können die eigenen Mobiltelefone verwendet werden. Hier informieren Sie sich bitte vor Reiseantritt bei Ihrem Anbieter über die mögliche Nutzung und die damit verbundenen Kosten. Einige Unterkünfte stellen ihren Gästen WLAN zu Verfügung (kostenfrei und gegen Gebühr).

 

Welche NOTRUFNUMMERN sollte ich kennen?

Nationale Nummern vom Festnetz/Hoteltelefon:

 Polizei 995, Unfallrettung 994, Feuerwehr 993

 

Welche Feiertage feiert man in Simbabwe?

  1. Januar (Neujahr), 21. Februar (Nationaler Jugendtag), 18. April (Unabhängigkeitstag), Karfreitag, Karsamstag, Ostermontag, 1. Mai (Tag der Arbeit), 04.Mai (Cassinga Tag), 25. Mai (Afrika Tag), 12. August (Heldentag), 13. August (Tag der Streitkräfte) 22.Dezember (Tag der nationalen Einheit), 25. und 26. Dezember (Weihnachten). Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, ist der folgende Montag Feiertag.

Die Hauptferienzeiten sind April/Mai (4 Wochen), August/September (4 Wochen) und Dezember/Januar (3 Wochen).

 

 

Welche Nebenkosten muss ich für Simbabwe einplanen?

Während Ihrer Reise durch Simbabwe werden unterschiedliche Ausgaben anfallen. Die beinhaltet neben Treibstoff auch Lebensmittel, Eintrittsgelder für Attraktionen und Nationalparks, etc.

Bitte beachten Sie, dass diese Angaben nur durchschnittliche Beträge darstellen und je nach Region abweichen können.

 Gastronomie:

Einfaches, landestypisches Essen mit Getränk ca. USD 25, jedoch deutliche Abweichungen möglich je nach Auswahl des Restaurants.

Supermarkt:

Obst, Gemüse, Fleisch ca. 20% teuer als in Deutschland. Internationale Produkte (z.B. Nutella, Kellogs, Philadelphia,…) können deutlich teurer sein.

Nationalparks:

Je nach Park zwischen USD 20 und USD 60

Tankstellen:

Benzin und Diesel fast gleichpreisig, zwischen USD 1,20 und USD 1,50 pro Liter

 

Welche Besonderheiten erwarten mich beim Essen & Trinken in Simbabwe?

Die Küche im südlichen Afrika ist reichhaltig und gut, aber keine ausgefeilte Spezialitätenküche. Oft wird das Fleisch, welches meist von sehr guter Qualität ist, gegrillt (Braai) oder im Potjie (Gulaschtopf über offenem Feuer) zubereitet. Dazu werden viel Kartoffeln, Reis und saisonales Gemüse gegessen. Traditionelle Gerichte sind Sadza (Maisbrei), getrocknete Kapentafische aus dem Karibasee und Wildgerichte.

 

Welche Trinkgelder sind obligatiorisch in Simbabwe?

In Simbabwe ist die Tourismusindustrie ein sehr Trinkgeld-orientiertes Geschäft. Die Gehälter sind oft moderat und daher sind viele Arbeitnehmer auf sogenannte „Tips“ angewiesen. Sie sollten dafür möglichst kleine US-Dollarscheine mitnehmen. Außerdem sind Geschenke wie T-Shirts, Kugelschreiber etc. sehr beliebt. Als Orientierung können folgende Beträge angenommen werden.

Gastronomie:

ca. 10% vom Rechnungsbetrag

Safari Guide:

ca. USD 10 – 20 pro Tag

Tankwart:

Reiner Tankvorgang: USD 1-2

Zimmermädchen:

ca. USD 1-2 pro Aufenthaltstag/Zimmer

Koch während der Safari:

ca. USD 1-2 pro Reisetag (von der Gruppe)

Reiseleiter (einheimisch):

ca. USD 5 – 10 pro Reisetag (von der Gruppe)

 

 

 

Achtung WICHTIG! Worauf muss ich im Strassenverkehr in Simbabwe achten?

Bitte beachten Sie, dass zum Führen eines Fahrzeuges in Simbabwe ein gültiger Führerschein (am besten EU-Format) und ein internationaler Führerschein nötig sind. Sollten Sie noch das graue oder rosafarbene Modell besitzen, müssen Sie unbedingt einen internationalen Führerschein vorweisen. Diesen können Sie beim Straßenverkehrsamt Ihrer Gemeinde beantragen. (Kosten ca. 15 Euro zzgl. aktuellem, biometrischem Passbild). Zusätzlich zum Führerschein sollten Sie bei der Autovermietung Ihren Pass und eine Kreditkarte vorlegen. Die Voucher für die Anmietung erhalten Sie von uns vor Reiseantritt.

Anders als in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz herrscht in Simbabwe Linksverkehr. Achten Sie also gerade bei den ersten Kilometern auf diese Besonderheit. Nehmen Sie sich Zeit beim Abbiegen oder beim Einfahren in den Kreisverkehr. Auch ungewohnt erscheint einem oft, dass rechts überholt wird. Im Zuge des Linksverkehrs sind auch die Hebel für Scheibenwischer und Blinker im Fahrzeug spiegelverkehrt angebracht. Ähnlich wie in Europa herrscht in Simbabwe Gurtpflicht auf allen Sitzplätzen. Telefonieren am Steuer ist streng verboten und nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.

Besonders dem Thema Alkohol am Steuer sollte besondere Achtung gezollt werden. In Simbabwe gilt eine Promillegrenze von 0,8 Promille. Bei Unfällen unter Alkoholeinfluss können empfindliche Strafen verhängt werden.  

Geschwindigkeitsbegrenzungen (wenn nicht anders ausgewiesen):

Innerorts 60km/h, Außerorts 80km/h und auf vierspurigen Straßen 120km/h (mit Gespannen 100km/h)

Geschwindigkeitskontrollen und auch Fahrzeugkontrollen finden überall und zu jeder Zeit statt. Selbst in abgelegenen Gebieten können fest installierte oder mobile Blitzanlagen vorhanden sein. Bitte sehen Sie unbedingt davon ab die Polizei im Falle einer Kontrolle bestechen zu wollen. Das Gerücht, die Polizei sei empfänglich für solche Zahlungen, hält sich beständig. Wir raten jedoch unbedingt von solchen Versuchen ab, da diese im Gefängnis enden können.

Der Zustand der Straßen ist im Allgemeinen sehr gut. Die Fernstrecken quer durchs Land sind gut geteert und dementsprechend einfach zu befahren. In abgelegenen Regionen muss mit Schlaglöchern gerechnet werden. Es gibt nur wenige Straßen in Simbabwe, die nach Regenfällen nicht befahren werden können. Für das Befahren des Kariba-Staudamms werden Gebühren erhoben.

Wer in Simbabwe Auto fahren möchte, sollte sich dennoch zu Beginn der Reise mit den Anforderungen ans Allrad-Fahren vertraut machen, da innerhalb der Nationalparks einige schlechte Straßenverhältnisse zu erwarten sind. Hierzu gehört die Nutzung des Reifendrucks für die jeweiligen Straßenverhältnisse oder die Nutzung der Low-Range Einstellung für das Fahrzeuggetriebe. Sprechen Sie unbedingt Ihren Vermieter vor Ort auf die Besonderheiten dieser Fahrzeuge an. Gerade in tiefsandigen oder schwer befahrbaren Gebieten kann ein bewusstes Handeln Ihre Reise vereinfachen. Zudem sollte man sich in Simbabwe immer bewusst sein, dass man lange Strecken ohne jeglichen Handyempfang oder andere Verkehrsteilnehmer überwinden muss. Bei Pannen steht also nicht sofort Hilfe zu Verfügung. Lassen Sie sich demnach unbedingt den Umgang mit den Wagenhebern (Highjack) am Fahrzeug erklären. Die afrikanischen Modelle weichen oft von den europäischen ab. Ein geplatzter Reifen kann so schnell zum ernsthaften Problem werden, wenn die Funktion des Wagenhebers nicht bekannt ist. Der beschädigte Reifen sollte in der nächsten größeren Ortschaft repariert werden, damit er wieder als Ersatzreifen zu Verfügung steht.

Sollten Sie eine ernsthafte Panne haben, die sie nicht selber lösen können, besteht der erste Versuch immer darin, Ihre Autovermietung zu kontaktieren. Im Normalfall sind Mietfahrzeuge im südlichen Afrika mit sogenannten Tracking-Systemen ausgestattet. Das bedeutet, die Autovermietung kann Sie schnell lokalisieren und Hilfe organisieren. Sie erhalten für Ihre Reise Notfallnummern, welche Sie in einem solchen Fall kontaktieren können.

 

Was muss ich als Selbstfahrer an den Tankstellen in Simbabwe beachten?

Tankstellen sind über das ganze Land hinweg in den größeren Orten aufzufinden. Bei Fahrten in die abgelegenen Regionen sollten Reservekanister eingeplant werden, da die Entfernungen zwischen diesen Orten oft sehr groß sind. Dazu kommt, dass vielen Tankstellen oft das Benzin ausgeht und nur unzuverlässig nachgeliefert wird. Die meisten Tankstellen haben 24h geöffnet. Im Normalfall sind die Tankstellen mit persönlichem Service, es wird also nicht selbst getankt. Oft besteht das Angebot, dass zusätzlich die Windschutzscheibe gereinigt oder das Kühlwasser kontrolliert wird. Als Treibstoff gibt es nur Benzin (Petrol, unleaded) oder Diesel. Informieren Sie sich unbedingt vor Abfahrt bei Ihrer Autovermietung, welcher Treibstoff der passende ist. Die Zahlung erfolgt fast ausschließlich Bar.

 

Welche allgemeinen Öffnungszeiten sind in Simbabwe zu erwarten?

Üblicherweise sind die Geschäfte in Simbabwe ab 8.30 bis mindestens 17.00 Uhr geöffnet. Kleiner Geschäfte machen oft eine Mittagspause zwischen 13.00 und 14.00 Uhr.

Postämter, Banken und öffentliche Behörden haben unter der Woche meist von 08.30/09.00 – 15.30 Uhr geöffnet, am Wochenende schließen sie um 12.00 Uhr. In der Stadt sind Tankstellen sind meist 24h geöffnet, in abgelegenen Regionen können sie jedoch nachts geschlossen sein.

 

Wie ist die Sicherheitslage in Simbabwe einzuschätzen?

Simbabwe ist bis heute geprägt von deutlichen Unterschieden der sozialen Schichten, welche zwischendurch immer wieder Konfliktpotenzial bieten. Deswegen raten wir Ihnen große Menschenansammlungen, Proteste und Demonstrationen zu meiden. Es empfiehlt sich immer die lokalen Medien der zu besuchenden Region zu verfolgen.

Wie in jeder Großstadt weltweit sind auch die Großstädte in Simbabwe nicht vor Kriminalität gefeit. Achten Sie daher darauf Ihre Wertgegenstände nicht offen zur Schau zu tragen. Wichtige Unterlagen, Pässe und Papiere sollten sicher verwahrt werden. Übliche Probleme, mit denen Gäste in Simbabwe zu kämpfen haben, sind Taschendiebstahl, Kreditkartenbetrug oder Einbrüche in den Mietwagen. Halten Sie sich bitte über die aktuelle Situationen und Vorkommnisse auf dem Laufenden, so z.B. über die afrikanischen Medien oder über das Auswärtige Amt. www.auswaertiges-amt.de

 

Wir beraten Sie gern!